12. Juli 2016
Straßen- und berufliche Risiken
Zahlreiche Arbeitnehmer nutzen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit ein Fahrzeug. Dies betrifft beispielsweise Verkäufer oder Lieferanten, die sich häufig beruflich bewegen müssen. Dadurch sind sie stärker den beruflichen Straßenrisiken ausgesetzt.
Zahlen & Fakten
Im Jahr 2014 machten laut STATEC-Daten im luxemburgischen Industriesektor die bei der Association Assurance Accident gemeldeten Verkehrsunfälle mehr als 20 % aller Arbeitsunfälle aus.
Dies zeigt, wie wichtig es ist, diese Risiken zu minimieren, um die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten.
Welche Risiken bestehen?
Die Nutzung der Straße im Rahmen der Arbeit birgt verschiedene Gesundheits- und Sicherheitsrisiken:
- Gesundheitliche Risiken
- Abgase, die dem Organismus schaden können.
- Lärmbelästigung und Bewegungsstörungen durch langfristiges Fahren.
- Muskel- oder Skelettschmerzen, z. B. durch unsachgemäße Handhabung schwerer Lasten.
- Unfallgefahren
- Schwere Verletzungen (wie Brüche oder Traumen).
- Kopfverletzungen (Schädeltraumata).
- Langzeitschäden oder Tod bei extremen Unfällen.
Wie können diese Risiken minimiert werden?
- Risikobewertung durchführen
Der Arbeitgeber sollte überprüfen, welche Mitarbeiter unter welchen Bedingungen besonders gefährdet sind und geeignete Präventivmaßnahmen einleiten.
- Berufliche Fahrten einschränken:
- Einsatz von Video- oder Audiokonferenzen.
- Förderung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
- Arbeitnehmer richtig schulen:
- Ergonomische Schulungen für Arbeiten im Auto oder für das Heben schwerer Lasten.
- Fahrtwege planen:
- Fahrten immer im Hinblick auf Wetter, Strecke und Realisierbarkeit optimieren.
- Wartung der Fahrzeuge:
- Regelmäßig überprüfen, ob die Fahrzeugflotte in einwandfreiem Zustand ist.
Wie kann SSTL helfen?
Als externer Präventionsdienst unterstützt SSTL:
- Arbeitgeber bei der Bewertung von Straßenrisiken.
- Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen für sicheren Straßenverkehr.
Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.